Architektur und Inklusives Arbeiten

Unter dem Motto „Inklusive Teilhabe“ entwickelten Studierende der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Leibniz Universität Hannover im Wintersemester 2017/18 im Rahmen ihrer Abschlussarbeit zukunftsorientierte Konzepte einer Arbeitswelt, die behinderten Menschen das Mitwirken an vielfältigen Tätigkeiten ermöglichen kann.

Das Spektrum der Betrachtungen im Entwurfsprozess wurde weit abgesteckt und reichte von der Analyse des Sozialraumes über die Erfindung geeigneter Nutzungsszenarien bis hin zur Transformation bestehender Architektur in eine neue Existenz und zur Gestaltung der Freiräume zwischen Straße und Wasser. Geplant wurde auf Grundlage eines leer stehenden Gebäudes am Lindener Hafen.

Begleitet und betreut wurden die Studierenden von Wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen der beiden Universitätsprofessor/-innen Dr. Barbara Zibell (´Planungs- und Architektursoziologie´ am Institut für Geschichte und Theorie) sowie Alexander Furche (´Tragwerke´ am Institut für Entwerfen und Konstruieren) der Leibniz Universität Hannover. Alle am Prozess Beteiligten sind mit viel Engagement und Kreativität an die Aufgabe gegangen und haben eindrücklich dargestellt, dass barrierefreier Raum auch Arbeit für Menschen mit schweren Beeinträchtigungen möglich machen kann.

Die Entwurfsergebnisse und deren Tauglichkeit im Tagesbetrieb wurde im März 2018 von einer unabhängigen Jury aus Vertreter/-innen der Lebenshilfe Hannover, der Stadt Hannover und der Leibniz Universität Hannover bewertet. Dabei wurden die besten studentischen Arbeiten prämiert und in einer Feierstunde geehrt.

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