Austausch mit dem Landesverband und den Beauftragten für Menschen mit Behinderung

Die beiden Geschäftsführer des Landesverbandes der Lebenshilfe Niedersachsen, Holger Stolz und Frank Steinsiek, haben die Postkarten bekommen und sind der Einladung gefolgt. Als die Corona-Maßnahmen es noch erlaubten, hat es einen regen Austausch mit den Bewohner*innen im NiL gegeben.

„Wann darf ich wieder arbeiten?“ „Ich bin zwar behindert, aber nicht krank.“

Die Landesgeschäftsführer haben die Sorgen und Wünsche der Bewohner*innen ernst genommen und versprachen, die Perspektven mitzunehmen und auch zukünftig für die Rechte von Menschen mit Behinderung einzustehen.

Wir danken Herrn Steinsiek und Herrn Stolz fürs Kommen und Zuhören.

Aufgrund der strengeren Kontaktbeschränkungen war es den Beauftragten für Menschen mit Behinderung von Stadt und Region Hannover, Andrea Hammann und Sylvia Thiel, nicht möglich, persönlich zu uns zu kommen.

Frau Hammann und Frau Thiel haben dafür eine Videokonferenz ermöglicht, um die Wünsche und Sorgen zu hören und ihre Einschätzung dazu abgegeben.

Auch sie hatten Kritik an einigen Maßnahmen, bei denen es Ungleichbehandlung von Menschen mit und Menschen ohne Behinderung gab. Sie sehen, dass die Einschränkungen in den Bereichen Arbeit und Besuche (gerade mit Besuchsverboten zu Beginn der Pandemie), einen großen Verlust für viele Menschen mit Behinderung bedeuteten.

Sie haben versprochen, die Meinungen und Stimmen der Menschen mit Behinderung immer wieder an Menschen, die im Land Niedersachsen Entscheidungen treffen, weiterzugeben. Sie freuen sich, auch in Zukunft von Perspektiven von Menschen mit Behinderung zu hören und gut mit der Lebenshilfe Hannover zusammenzuarbeiten.