Bild: Lebenshilfe/David Maurer

Ehrenamt

Für andere da sein

Menschen mit und ohne Behinderung wollen für andere da sein.
Jeder kann für einen anderen da sein.

Wir koordinieren Ihr Engagement, z. B. für die Mobilen unterstützenden Dienste oder stellen Ihnen weitere Einsatzmöglichkeiten vor (pdf, ca. 0,5 MB). Wir bringen Menschen zueinander und knüpfen Netzwerke. Wer sich freiwillig engagiert, tut dies ehrenamtlich, doch nie allein. Wir begleiten und unterstützen dieses Engagement durch regelmäßige Treffen zu allgemeinen Themen, Reflexionstreffen und zielgerichtete Fortbildungsmodule.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Fragen Sie uns, nehmen Sie Kontakt auf.

Kontakt:

Frau Oelsmann-Wolf
(0511) 45 91 38 37

oder im

Normal in Linden (NiL)
Mobile unterstützende Dienste
MuDi / Beratungsstelle
Charlottenstr. 1
30449 Hannover

 

Engagierte Studenteninnen und Studenten gesucht 

Für unsere mobile unterstützende Dienste suchen wir Personen zur Freizeitgestaltung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wir bieten:

  • Praxiserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung,
  • Aufwandsentschädigung
  • Begleitung und Anleitung,
  • regelmäßige Teamtreffen und Fortbildungen.


Wir erwarten:

  • Freude und Spaß Menschen mit geistiger Behinderung zu begleiten, ihre Freizeit mit zu gestalten und ihnen zu assistieren,
  • Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft sich auf die Bedürfnisse der zu betreuenden Person und der Angehörigen einzustellen,
  • Zuverlässigkeit,
  • verantwortliches Handeln und Engagement,
  • wünschenswert sind Erfahrungen mit Menschen mit Behinderung, aber nicht Voraussetzung.

 

 

Kontakt und Information:

Beratungsstelle
Rita Oelsmann-Wolf
Charlottenstr. 1, 30449 Hannover

Telefon:(05 11) 45 91 38 37
E-Mail: beratungsstelle@lebenshilfe-hannover.de

Bericht einer ehrenamtlichen Begleiterin

Nicht nur ein Nebenjob

Bild: Lebenshilfe/David Maurer

Als ich, Elisa (21), vor knapp 2 Jahren aufgrund meines Sonderpädagogik-Studiums nach Hannover gezogen bin, war mir schnell klar, dass ich mir wieder eine Beschäftigung im sozialen Bereich suchen möchte. Da ich schon viel und immer gerne mit Kindern mit Behinderung gearbeitet habe, kam mir die Lebenshilfe als geeigneter Arbeitgeber vor – und ich wurde nicht enttäuscht!

Bericht einer ehrenamtlichen BegleiterinNur kurze Zeit nach meiner Bewerbung lernte ich die kleine Aliyah und ihre Familie kennen. Aliyah ist ein lebensfrohes Mädchen, die offen und neugierig auf andere Menschen zugeht und eine geistige Behinderung hat. Die Arbeit mit ihr hat mir von Anfang an viel Spaß gemacht!

Weil Aliyah noch nicht sprechen kann, musste ich einen Weg finden, mit ihr zu kommunizieren. Da sie einige Gebärden kann und sonst auch ein sehr waches und aufmerksames Kind ist, haben wir aber schnell einen Draht zueinander gefunden! Es ist wichtig, sie darin zu unterstützen, die gelernten Gebärden anzuwenden und deswegen versuche ich immer, auf ihre Interaktionsangebote einzugehen.

Seit ich angefangen habe hat sie so viel gelernt!

Das schönste an der Arbeit mit Aliyah ist, dass ich ihre Entwicklungsschritte mitbekomme! Sie kann mittlerweile ein paar Wörter sprechen und hat viele neue Gebärden gelernt, die sie jetzt schon zu Zweiwortsätzen zusammenfügt. Seit einiger Zeit kann sie sogar mit ihren Schienen und etwas Hilfe laufen und es macht großen Spaß mit ihr an den Händen durch den Park zu spazieren – sie ist dann immer so stolz! Ansonsten gehen wir oft ins Schwimmbad, manchmal in den Zoo oder einen Indoorspielplatz und bei schönem Wetter sind wir viel draußen oder essen ein Eis (sie liebt Eis!).

Ganz spannend findet sie außerdem meine Tasche – sie räumt sie aus und wieder ein: Meinen Kalender, in den sie ab und zu auch mal etwas ’schreiben‘ darf, einen Ordner, auf dem ein Foto von uns beiden zu sehen ist und und und. Eine tolle Möglichkeit viele Gebärden anzuwenden, ihre Feinmotorik etwas zu fördern und ihre kindliche Neugier zu unterstützen.

Ich habe schon ganz unterschiedliche Seiten von Aliyah kennengelernt:
Manchmal ist sie total witzig drauf, macht Quatsch (dafür kennt sie mittlerweile auch eine Gebärde) und wir lachen viel zusammen. An manchen Tagen ist sie auch sehr verschmust und braucht viel Aufmerksamkeit. Natürlich gibt es aber auch Tage, an denen sie nicht so gut gelaunt oder sehr aufgedreht ist, dann muss ich mir schon manchmal etwas einfallen lassen! Auf jeden Fall bringt mir der Umgang mit ihr viel Freude und es ist toll, sie auf ihrem Weg ein Stückchen begleiten zu können. Bald wird sie schon fünf!

Aliyah freut sich immer sehr auf mich, da macht die Arbeit natürlich noch mehr Spaß:) Ich bin schon gespannt, was sich in nächster Zeit noch alles verändern wird und freue mich, sie in ihrer Entwicklung unterstützen zu können!

Praktische Erfahrungen parallel zum Studium:
Die Lebenshilfe ist eine tolle Möglichkeit für mich neue praktische Erfahrungen zu sammeln und den Sinn meines Studiums, neben der ganzen Theorie, nicht aus den Augen zu verlieren. Natürlich wird man auch mit einigen Herausforderungen konfrontiert und die Kommunikation gestaltet sich mit jeder Familie anders, aber man kann nur dazulernen, also MACHT ES!!;)

Elisa, Studium Sonderpädagogik